Stoffwechselstörungen
Hämopyrrollaktamurie (HPU)
Dies ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Bildung des Häms eingeschränkt ist bzw. fehlerhaft abläuft, so daß am Ende des Herstellungsablaufs nicht ausreichend funktionsfähiges Häm zur verfügungn steht.
Die fehlerhaften Zwischen- und Endprodukte müssen dazu durch Vitamine (v.a. Vitamin B6) und Mineralien (v.a. Zink, Mangan und Magnesium) neutralisiert werden. Dies führt zu einem dauerhaften Verlust dieser Vitalstoffe mit den entsprechenden Beschwerdebildern.
Die am meisten betroffenen Organe dabei sind die Schilddrüse und die Nebennieren.
Das Häm benötigen wir in unserem Stoffwechsel für den Sauerstofftransport im Blut (Hämoglobuin) und im Muskel (Myoglobin), für die Energiegewinnung in der Zelle (Verwendung von Conenzym Q10), für die Neutralisierung von freien Radikalen (Katalase) und für unsere Entgiftungsfunktionen (Cytochrome).
Durch diese weitreichenden Funktionen ist diese Störung in ihrem Bild äußerst umfangreich und kann viele Beschwerdebilder hervorrufen.
Da das Häm in unserem Organismus eine Schlüßelrolle spielt, ist die grundlegende Behandlung und Lösung der Ursachen am wichtigsten.
Zu diesen Ursachen zählen vor allem traumatische Erlebniße, die meistens während der Schwangerschaft oder der Geburt (Halswirbelsäulen-Traumen) statt gefunden haben.
Ein weiterer wichtiger Faktor der Einschränkung ist das Glyphosat. Es blockiert die Bildung da es den Beginn der Häm-Synthese blockiert. Deswegen ist es so wichtig die Aufnahme des Glyphosats möglichst gut zu vermeiden. Ebenso ist die Entgiftung des aufgenommenen Glyphosats deutlich zu erhöhen.
Diabetes mellitus
Der Diabetes mellitus wird in zwei bzw. in drei Typen eingeteilt.
Typ 1 ist die autoimmune Form, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr herstellt. Somit können keine langkettigen Fette und keine Kohlenhydrate in die zelle transportiert werden.
Bei dieser Ausprägung ist es notwendig täglich Insulin mittels Spritzen dem Organismus zuzuführen. man spricht von einer Insulinpflichtigkeit.
Typ 2 (erworbener Typ) ist gekennzeichnet durch einen relativen Insulinmangel. Hierbei ist das Hauptproblem, daß die Insulin -Rezeptoren an jeder Zelle in ihrer Tätigkeit durch die Verzuckerung deutlich eingeschränkt sind. Dadurch können nicht mehr ausreichend Kohlenhydrate und langkettige Fette in die Zelle gelangen.
Die Hauptursache hierfür sind ein zu hoher Konsum von Kohlenhydraten, zu wenig Bewegung und zu wenig Wassertrinken.
Dieses Zuviel an Zucker, das bei der Verdauung der zu vielen Kohlenhydrate im Blut vorhanden ist, führt an sämtlichen Geweben zu Verzuckerungen (= Glykierung = Anbindung von Zucker an die Eiweiß- und Fettbestandteile der Gewebe), die an diesen Stellen das Gewebe schädigen und dadurch deren Funktion ausfällt.
Typ 3 ist mittlerer Weile eine Bezeichnung für den Morbus Alzheimer. Dadurch wird der klare Zusammenhang dieser Erkrankung mit einer kohlenhydratreichen Ernährung deutlich.